Biographie

"Intelligenz und Virtuosität finden hier zusammen."

 

So beschreibt Alfred Brendel das Spiel des Pianisten Thomas Hell, der an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. David Wilde das Konzertexamen Klavier sowie ein Diplom in Musiktheorie bei Prof. Reinhard Febel erwarb.

 

Thomas Hell ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe (u. a. Erster Preis beim Concours International de Piano d´Orléans). Eine ausgedehnte solistische und kammermusikalische Tätigkeit führte ihn neben Konzerten in Europa auch nach Japan und Russland. Er ist Gast bei internationalen Musikfestivals und in renommierte Konzertsälen. Thomas Hell beherrscht neben dem Standardrepertoire einen Großteil der Klaviermusik des 20./21. Jh. (Elliott Carter, Arnold Schönberg, Luigi Dallapiccola, Charles Ives, Pierre Boulez...). Als ein Höhepunkt gelten seine Live- Aufführungen der gesamten 18 Etudes pour piano von György Ligeti, unter anderem bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt 2008 und in Tokyo (Best Concert 2010 in der Zeitschrift Ongaku no tomo).

 

Beim Label EigenArt (TACET) erschien eine CD mit Werken von Max Reger und Robert Schumann, eine CD mit Klaviermusik von Eduard Steuermann (Jahrepreis der Deutschen Schallplattenkritik 2010) sowie eine Aufnahme der Violinsonaten von Béla Bartók mit dem Geiger Adrian Adlam. Seine Aufnahme des Klavierquintetts op. 15 von E. W. Korngold erhielt den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. 2012 legte er eine Gesamtaufnahme der Études pour piano von György Ligeti beim Label WERGO vor. 2017 erschien bei Piano Classics seine Aufnahme der Concord Sonate von Charles Ives.

 

Nach Lehrtätigkeiten an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart hat Thomas Hell 2016 den Ruf auf eine Professur für Klavier und Klavierkammermusik an der Musikhochschule in Mainz angenommen. Daneben gibt er Klavier-Meisterkurse im In - und Ausland, u. a. am Kunitachi College of Music (Tokyo), am Tokyo College of Music, an der Royal Academy of Music (Aarhus) und an der Iceland Acedemy of the Arts etc.